Fragen und Antworten

Wie kann es beim Frittieren zum Aufschäumen des Fettes kommen?

Im Grundsatz eignen sich nur wasserfreie Fette und Pflanzenöle bester Qualität für die hohen Temperaturen, die beim Frittieren zur Anwendung kommen.

Bei Biskin® Pflanzenfetten handelt es sich um eine Komposition aus verschiedenen Pflanzenfetten und -ölen. Es ist ein reines Pflanzenfett, das optimal zum Braten und gelegentlichen Frittieren geeignet ist. Auch Biskin® Pflanzenöle zeigen eine ausgezeichnete Qualität beim Braten und Frittieren sowie beim Schmoren und Dünsten, denn aufgrund ihre speziellen Komposition aus hochwertigen Pflanzenölen lassen sie sich problemlos auf 175 °C erhitzen.

Aufgrund ihrer Fettbeschaffenheit liegt der so genannte Rauchpunkt der Biskin® Pflanzenfette und -öle bei ca. 200 °C. Bei diesen Temperaturen kann es beim Frittieren zum Aufschäumen des Fettes kommen. Hierbei handelt es sich um einen normalen Vorgang, der nicht auf eine Qualitätsminderung zurückzuführen ist. Auch ein Spritzen des Fettes, das bei wasserhaltigem Frittiergut nie ganz zu vermeiden ist, kann bei diesen Temperaturen vermehrt auftreten. Achten Sie deshalb bitte darauf, dass die Temperatur beim Erhitzungsvorgang möglichst 175 °C nicht überschreitet.

Weiterhin kann auch eine mehrmalige Verwendung eines Fettes wegen des vorangegangenen Eintrags von Wasser aus feuchten Lebensmitteln zu einer Veränderung des Schaum- und Spritzverhaltens führen.

Wie reinige ich die Fritteuse?

Nach dem Gebrauch der Fritteuse und Entfernung des Fettes wird das Gerät mit etwas Wasser und einem handelsüblichen Geschirrspülmittel gereinigt. Wichtig ist, die Fritteuse im Anschluss daran gründlich mit klarem Wasser auszuspülen, da Reinigungsmittelreste das Fett schneller verderben lassen. Möchten Sie das gefilterte Öl in der gereinigten Fritteuse aufbewahren, ist das Gerät sorgfältig zu verschließen und kühl zu stellen. Der Sauerstoff sowie der in der Luft befindliche Staub tragen sonst zu einem schnellen Verderb des Fettes bei.

Werden diese Punkte beachtet, bilden sich keine schwer zu entfernenden Verkrustungen in dem Gerät. Zugleich bewahrt das Öl seine guten Frittiereigenschaften. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen wenden Sie sich bitte an den Hersteller Ihrer Fritteuse, ob er Ihnen einen Spezialreiniger empfehlen
kann.

Wie überprüfe ich die „richtige“ Temperatur zum Frittieren?

Die richtige Temperatur ist beim Frittieren besonders wichtig. Wird eine Temperatur von 190 °C überschritten, wird das Fett zu heiß. Dann bildet sich schnell eine harte Kruste, so dass das Frittiergut innen nicht richtig garen kann. Außerdem verbraucht sich das Fett so schneller. Bei Temperaturen unter 150 °C verzögert sich dagegen der Garvorgang. Zudem nimmt das Lebensmittel dann zu viel Fett auf und wird nicht knusprig.

Bei einer Elektro-Fritteuse regelt ein Thermostat die Temperatur automatisch. Wer das Fett im Topf erhitzt, kann die Temperatur mit einem speziellen Fett-Thermometer überprüfen (in Haushaltswarengeschäften erhältlich). Mit einem Fett- Thermometer können Sie auch die Temperaturregulierung Ihrer Fritteuse kontrollieren.

Die besten Frittierergebnisse erzielen Sie bei 175 °C.

Eine einfache, nicht ganz so genaue Methode, die Temperatur zu überprüfen, ist der so genannte „Brotwürfeltest“. Dazu geben Sie ein Stückchen Weißbrot in das erhitzte Fett. Färbt sich das Brot goldbraun, ist die Temperatur im richtigen Bereich. Die Temperaturprobe können Sie auch mit einem Holzlöffel durchführen: Tauchen Sie den Stiel in das heiße Fett. Bildet sich am Stielende ein dichter Bläschenkranz, ist die Gartemperatur erreicht.

Ist es wichtig, das Fett nach jedem Gebrauch zu filtern?

Auch das beste Fett sollte nach jedem Gebrauch gefiltert werden. Einige Fritteusen besitzen einen Fettfilter. Ist dies nicht der Fall, legen Sie einfach ein Metallsieb mit etwas Küchenpapier aus und geben Sie das Fett durch das Sieb. Das abgekühlte, noch flüssige Fett wird dann in ein verschließbares Gefäß gefüllt und an einem kühlen und dunklen Ort bis zum nächsten Frittieren aufbewahrt.

Wie kann ich Biskin® möglichst oft zum Frittieren einsetzen?

Der so genannte Rauchpunkt der Biskin® Fette und Öle liegt bei etwa 200 °C. Diese Temperatur sollte jedoch in der Praxis nicht ausgereizt werden, um die einwandfreie Qualität des Öles möglichst lange zu erhalten. Somit empfehlen wir, eine Brat- oder Frittiertemperatur von 175 °C nicht zu überschreiten.

Als Faustregel gilt, dass Biskin® etwa sechs- bis achtmal verwendet werden kann. Generell ist zu empfehlen, das geschmolzene Fett bzw. das Öl nach jedem Gebrauch leicht abgekühlt durch ein Sieb in ein verschließbares Gefäß zu gießen und dann kühl und dunkel aufzubewahren. Im Grundsatz können Sie davon ausgehen, dass das abgekühlte Fett bzw. Öl auf diese Weise insgesamt ca. 4 bis 6 Wochen ohne Einbuße gelagert werden kann.

Hinweise dafür, dass das Fett verbraucht ist und gewechselt werden sollte, sind folgende:

  • stechender, kratziger Geruch
  • bläulicher Rauch schon bei niedrigen Temperaturen
  • starkes, anhaltendes, feinporiges Schäumen
  • braune, trübe Farbe

Wann muss das Fett erneuert werden?

Wie oft und wie lange Sie das Fett weiterverwenden können, ist abhängig von dem verwendeten Frittiergut. So belasten eiweißreiche Lebensmittel wie Fisch und Fleisch das Fett stärker als Pommes Frittes. Als allgemeine Regel gilt, dass ein Fett nach 6- bis 8-maligem Gebrauch ausgewechselt werden sollte. Verbrauchtes Fett erkennen Sie an seinem stechenden und kratzigen Geruch sowie an harzhaltigen Ablagerungen am Rand des Frittiertopfes.

Im Sinne einer optimalen Fettqualität und guter Frittierergebnisse tauschen Sie bitte immer die gesamte Fettmenge aus.

Wohin mit dem alten Fett?

Im Grundsatz ist es wichtig, verbrauchtes Frittierfett oder -öl nicht in den Ausguss oder in die Toilette zu geben, denn durch die Hitze flüssig gewordene Fette werden beim Abkühlen wieder fest und können die Rohre verstopfen. Des Weiteren führen Fette und Öle zu einer unnötigen Schadstoffbelastung des Wasserkreislaufes.

Es besteht zum einen die Möglichkeit, das noch flüssige Fett in ein geeignetes Gefäß einzufüllen und mit dem Hausmüll zu entsorgen. Der BUND rät, altes, abgekühltes Frittierfett in Zeitungspapier oder in Pappe umhüllt in den Hausmüll zu geben. Das abgekühlte, flüssige Öl kann in die Flaschen zurück gegossen und so dem Hausmüll zugeführt werden.

Zum anderen können die verbrauchten Frittier- und Bratfette an den Wertstoffhöfen der Gemeinden abgegeben werden. Meist stehen Speiseöl- bzw. Fett-Tonnen zur Verfügung, in die das Fett gegeben werden kann. Oftmals dürfen Sie nicht in Glasbehältern angenommen werden. Die Fette und Öle werden dann eingeschmolzen, von ihren Verunreinigungen befreit und als Rohstoffe für den chemisch-technischen Bereich eingesetzt.

Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Frittierfett oder -öl in die Biotonne zu geben. Bitte erkundigen Sie sich vorher bei Ihrer Abfallwirtschaft, ob verbrauchte Fette bei den organischen Abfällen eingeordnet werden.

Kann man mit Biskin® auch backen?

Biskin® Spezial Pflanzenfett eignet sich für die Herstellung aller Backwaren. Neben dem feinen Geschmack zeichnet es sich zusätzlich durch seine Ergiebigkeit aus. Denn im Vergleich zu anderen Backfetten wird 20 % weniger Fett benötigt und die eingesparte Menge einfach durch Milch oder Wasser ersetzt. Beispielsweise werden statt der im Rezept stehenden 150 g Fett nur 120 g Fett und 30 ml Wasser oder Milch benötigt. So erhält man auch das unvergleichlich-butterfeine Aroma und eine geschmeidige Konsistenz.

Biskin® Spezial Pflanzencreme kann problemlos 1:1 durch die im Rezept beschriebenen Backfette ausgetauscht werden.

Ungewohnt dagegen dürfte das Backen mit Öl sein. Dabei gelingen Quark-Öl-Teige und Strudelteige perfekt mit Biskin® Pflanzenöl oder mit Biskin® Spezial Pflanzenöl. Bei allen anderen Teigen lässt sich jedes Rezept – wie oben beschrieben - problemlos abwandeln.

Wie sieht die optimale Lagerung von Biskin® aus?

Aufgrund der Zusammensetzung der Biskin® Pflanzenöle und Pflanzenfette, vor allem durch ihren hohen Gehalt an Vitamin E (Tocopherol), sind sie lange haltbar.

Allerdings ist es wichtig, die Biskin® Pflanzenöle dunkel, bei Raumtemperatur und verschlossen aufzubewahren. Bei der Lagerung im Kühlschrank kann das Öl teilweise Flocken bilden, die Qualität wird dabei jedoch nicht beeinträchtigt. Die Trübung löst sich bei Zimmertemperatur und durch Schütteln wieder auf.

Biskin® Pflanzenfette sollten immer im Kühlschrank gelagert werden. Auch dann lassen sie sich immer gut schneiden – hier wirkt die eingeschlagene Luft unterstützend.

Was bedeutet die Biskin®-Gelinggarantie?

Die Gelinggarantie gehört zum Markenkern von Biskin®. Sie wurde durch die klassische Kommunikation und vor allem durch die Werbung mit dem Chefkoch in der 70-er und 80-er Jahren geprägt und ist bis heute in den Köpfen vieler Verbraucher verankert.

Heute geben wir Ihnen mit einem breiten Angebot an erprobten Rezeptideen viele Anregungen für die tägliche sowie für die festliche Küche mit Biskin®. In unserer hauseigenen Versuchsküche hat ein erfahrenes Team jedes Rezept unter haushaltsüblichen Bedingungen entwickelt und getestet. Auch geben wir immer Tipps, wie Sie ein Rezept mal anders zubereiten oder besonders appetitlich präsentieren können. Abschließend wird jedes Rezept dann beim Fotografen zubereitet – und erst, wenn es diese „letzte Prüfung“ bestanden hat, wird es fotografiert und Ihnen vorgestellt.

Warum werden in Biskin®-Erzeugnissen Palmöl und Palmkernöl verwendet?

Alle Biskin®-Erzeugnisse weisen nur dann die gewünschten Produkt- und Haltbarkeitseigenschaften auf, wenn sie mit einem bestimmten Anteil an Palmöl hergestellt wurden. Ferner ist es uns durch die Verwendung von Palmöl möglich, auf den Prozess der Fetthärtung zu verzichten.

Wie steht das Unternehmen Peter Kölln GmbH & Co. KGaA zum Thema „Palmöl“?

Wir sind uns bewusst, dass neben allen Vorteilen, die Palmöl für die Lebensmittelherstellung hat, mit diesem Rohstoff eine Reihe von Herausforderungen verbunden sind und sehen nachhaltigen Anbau von Ölpalmen als eine Antwort darauf.

Dieses Engagement ist wichtig, denn als Rohstoff ist Palmöl aus vielen Gründen unverzichtbar: Der Ertrag der Ölpalme ist mit 4 bis 6 to Öl/ha 3-6mal höher als bei anderen Pflanzenölen wie zum Beispiel Rapsöl (800 und 1500 kg Öl/ha) oder Sonnenblumenöl (800 kg Öl/ha). Ölpalmen haben also das mit Abstand beste Verhältnis von Platzbedarf und Ertrag. Darüber hinaus sichert der Anbau von Ölpalmen den Lebensunterhalt vieler kleinbäuerlicher Familien. Deshalb ist es unser Bestreben, die Verantwortlichen in den großen Herstellerländern wie Indonesien und Malaysia bei einer dauerhaft verantwortungsbewussten Erzeugung von Palmöl zu unterstützen.

Nachhaltiges Palmöl wird durch den Round Table of Sustainable Palmoil (RSPO) ermöglicht, der durch den WWF gegründet wurde. Durch die Kooperation aller an der Produktions- und Lieferkette Beteiligten soll die Entwicklung und Nutzung von nachhaltigem Palmöl gefördert werden. Dazu wurden globale Standards für nachhaltiges Palmöl erarbeitet. Immer mehr Ölmühlen, Konsumgüterhersteller und Einzelhändler sind Mitglied beim RSPO.

In 2013 haben wir auf nachhaltigeres, RSPO-zertifiziertes Palmöl umgestellt und das Niveau kontinuierlich weiterentwickelt. In 2016 haben wir für die Herstellung von Biskin Gold und Biskin Spezial auf den Standard „Segregated“ umgestellt. Dieses RSPO-zertifizierte nachhaltige Palmöl wurde entsprechend strengen ökologischen und sozialen Kriterien produziert und in der gesamten Lieferkette von anderen Ölpalmprodukten separat gehalten.